Schiffsalltag

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Leinen los, Schiff ahoi!

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Als Passagiere der stolzen Grande Brasile erlernen wir rasch die Gewohnheiten an Bord. Entgegen den Beteuerungen der Agentur fährt unser Schiff unter schwedischer Flagge, so dass die Verständigung nun auf Englisch läuft: ein weiterer Grund neben dem Besuch von London für Manuel und Rafael, englisch zu lernen. So kommen die ersten der mitgebrachten Schulbücher in Gebrauch. In Le Havre ist dann Französisch dran...

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Schwedischer (trockener) Umgang, schwedisches Essen, die räumliche Enge an Bord und die sehr einfache Ausstattung - es gibt auch wieder entgegen der Buchung kein kleines Schwimmbecken und überhaupt keinen Tummelplatz ausser der Helikopterlandefläche hinter dem Kamin - Lüftungszug und Dieselabgase fordern unsere Anpassungsfähigkeit heraus. Die Kinder lernen erstaunlich schnell, sich überall ruhig zu verhalten, weil die Crew in Schichten arbeitet und im kleinen Schiffaufbau folglich immer jemand direkt neben uns schläft. Ob wir den Kontakt zum philippinischen Teil der Besatzung, der auf der anderen Seite untergebracht ist, aufbauen können, wird sich noch zeigen.

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Zeit zum Ausspannen gibt es noch kaum, dafür sind die Schleusendurchfahrten und die Landgänge spannend und lehrreich. Der Anblick des gesunkenen Schwesterschiffs im Hafen von Antwerpen löst nicht nur bei uns gemischte Gefühle aus: Immer mehr Matrosen kommen an Deck, um zu staunen und Fotos zu machen.

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Nach und nach finden wir uns auch mit den Hafenrealitäten zurecht. Da die Frachthäfen nicht für Touristen gedacht und auch nicht für solche beschildert sind, ist die Rückkehr an Bord zuweilen abenteuerlich. Wenn auch spät, so haben wir es aber auch in Le Havre nach dem Stadtbesuch wieder geschafft!

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